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DVD   

Kategorie Krimi, Thriller
Darsteller Nastassja Kinski, Nicollette Sheridan, Roger Daltrey
Regie Nico Mastorakis
Ländercode 2
Laufzeit 93 Minuten
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Bildformat Dolby, PAL, Surround Sound
Freigabe ab 16 Jahren
Medien 1
Zustand Gebraucht in Top-Zustand
EAN 4006680027982

Fr. 4.90

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Artikelbeschreibung

Die durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselte Sandra verbringt das Wochenende allein mit ihrer Schwester im Haus ihres reichen Freundes Ben. Es ist ein High-Tech-Haus, dessen sämtliche Luxus-Features und komplette Sicherheitsanlage von Super-Computer Hal gesteuert werden -- Stanley Kubricks 2001 lässt grüßen. Über diesen loggt sie sich in einen Internet-Erotik-Chatroom ein und findet schnell heraus, dass Ben hier offenbar schon öfter mit einer gewissen Lynn geflirtet hat. Um mehr herauszubekommen, gibt sich Sandra als Ben aus und steigt auf den Flirt mit Lynn ein, doch ein anderer User mit Chatnamen Werther (wer Goethes tragischen Roman gelesen hat, weiß gleich, dass der Mann ein Frauenproblem hat) funkt dazwischen. Schnell wird klar, dass Werther offenbar ein Hacker ist, der keine guten Absichten verfolgt. Er schafft es, Lynn in einen privaten Chatroom zu locken und lässt Sandra und ihre Schwester über eine Live-Cam Zeuginnen des Mordes an Lynn werden. Klar, dass die beiden nun als nächste auf der Opferliste stehen. Nun stellt sich die Frage, wie sicher ein computergeschütztes Haus ist, wenn der Eindringling ein Hacker ist.

Die Besetzungsliste dieses High-Tech-Thrillers ist so gediegen wie interessant: Da gesellen sich Rocklegenden Huey Lewis und Roger Daltrey mit dem ehemaligen Star aus Unter der Sonne Kaliforniens Nicolette Sheridan zu Charakterdarstellerin Nastassja Kinski. Schauspielerische Glanzleistungen liefert hier aber keiner von ihnen ab. Fans von actiongeladenen Thrillern werden sicher schnell abschalten. Denn wer zumindest schon einmal an einem IRC-Chat teilgenommen hat, weiß, dass ein solcher Chat eigentlich nur aus fortlaufenden Textzeilen besteht und die Action hauptsächlich im Kopf stattfindet. Die Faszination und Gefahr, die dennoch von einem solchen Chat ausgehen können, fängt der Film allerdings recht gut ein. Chat-Junkies werden sich also schnell in diesem leider nicht sonderlich originellen Plot zu Hause fühlen. Doch zunehmend wirken die Mittel, mit denen versucht wird, die Atmosphäre möglichst mysteriös darzustellen, insbesondere die Darstellung Werthers, eher lächerlich als bedrohlich. Da helfen auch die vielen Referenzen an Klassiker wie Bei Anruf Mord, Das Fenster zum Hof oder Akte X nichts. Auch der poetische Touch, der wohl durch die vielen Zitate aus den Leiden des jungen Werther angestrebt wird, bringt keinen Tiefgang sondern verpufft wirkungslos. --Camillo Becker

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